Fenstertaschen von Lazy-Camping.de

Wie Ihr sicher wisst, kann man im Van nie genug Stauraum haben. Gerade wenn es ein recht kleiner Van wie unser #ThewildCaddy ist und man (auch wie wir) zu viert unterwegs ist. Als ich dann Ende letzten Jahres auf die Firma Lazy-Camping gestoßen bin, war ich neugierig. Taschen, welche man in die hinteren Seitenscheiben klemmt. Taschen, die also zum einen die Fenster verdunkeln und dann auch noch den unnützen Raum an dieser Stelle nutzbar machen. Klingt gut und will probiert werden. Daher hier nun unser ausführlicher Testbericht.

Fenstertasche am thewildcaddy

Die Bestellung klappte einfach über die Website. Die Taschen gibt es für den kurzen Caddy aber auch für unseren, also die Maxiversion. Die Farbe kann man auch wählen, wir haben uns wegen der Sonneneinstrahlug für eine helle Variante in Grau entschieden. Wenn wir einmal beim Bestellen sind, wollen wir auch gleich noch die Tasche für die Rückenlehne ausprobieren. Beide sind vom Hersteller „Pong Bag“. Hier haben wir uns für die dunkle Variante entschieden, also anthrazit.

Pong Bag im Caddy Maxi

Die beiden Taschen machen einen sehr hochwertigen Eindruck, strapazierfähiges Material, stabile Reißverschlüsse und ordentlich verarbeitet – das passt also schon mal. Beginnen wir aber mit der Fenstertasche!

Hier kann man sich entscheiden ob man beide Seiten nutzt oder wie wir nur eine, wir haben uns für die Fahrerseite entschieden, dann stören sie nicht das Blickfeld des Fahrers. Die Montage ist denkbar einfach. Die Fenstertasche ist mit Klipsen an einer Trägerplatte befestigt. Diese Trägerplatte wird einfach mit den vorhandenen Nasen zwischen Glasscheibe und Verkleidung geklemmt. siehe Bild:

Da die Tasche an sich davon völlig unabhängig ist und auch noch einen Tragegriff hat, kann man diese zu Hause (oder wie in unserem Fall im Wohnwagen) packen und dann fertig gepackt montieren. Dazu müssen nur die 4 Klipse (sieht man oben im Bild) geschlossen werden und zack, hält.

Nun wollten wir natürlich probieren was so reinpasst. Lazy Camping gibt 55 Liter an, aber was genau heißt das? Ich habe folgendes reingepackt:

  • 1 Picknickdecke
  • 1 Kuscheldecke
  • 1 Softshelljacke
  • 4 Regenjacken
  • 4 Regenhosen
  • 4 Pullover
  • Alternativ: je Fach einen Campingstuhl (siehe Foto unten, allerdings war da das Gewicht grenzwertig)

Quetschen musste ich noch nicht und die Tasche hing trotzdem Gewicht noch bombenfest an der Scheibe.

Natürlich ist der Preis von 258,- € auf den ersten Blick kein Schnäppchen, mit Blick auf die Funktionalität und Verarbeitung geht der aber absolut in Ordnung!

Werfen wir einen Blick auf die Tasche für die Rücklehne. Da wir zu viert unterwegs sind, dient bei uns der Einzelsitz in der 2. Sitzreihe als Halter dafür. Ich hatte erst Bedenken, dass dafür zu wenig Platz ist, das umklappen funktioniert aber wunderbar.

Auch für diese Tasche gibt es eine separate Montageplatte ( ich sage mal Platte, diese ist natürlich nicht starr), welche man erstmal an die Rückenlehne montiert. Das funktionierte im Caddy problemlos. Wie bei der Fenstertasche, kann auch diese gepackt werden und danach einfach montiert. Hierbei helfen Magnete die Träger und Tasche schon mal zusammen halten. Danach die bekannten Klipse befestigen und fertig. Lazy Camping gibt hier 25 Liter Fassungsvermögen an. Ich habe getestet, natürlich ohne quetschen:

  • 2 Daunenwesten (oben)
  • 4 Regenjacken (unten)

Die Verarbeitung ist genauso gut wie bei der Fenstertasche.

Fazit: Wir mögen die Taschen! Und zwar die ganze Familie. Wir haben sie mittlerweile 4 Wochen verbaut und in dieser Zeit knapp 5000km gefahren, beide Taschen sitzen immer noch fest, die im Fenster immer noch mit den Campingstühlen. Gerade am Nordseestrand auf Römö, wo alles einsandet was rumliegt, waren sie Gold wert. Alles hat seinen Platz und vor allem, sie funktionieren hervorragend. Ein positiver Nebeneffekt: Das Auto heizt sich durch die abgedeckte große Seitenscheibe nicht so stark auf. Da man die Taschen auch problemlos mitnehmen kann, sind sie nicht nur für Leute geeignet, welche im Van schlafen sondern für alle, die gern Platz und Ordnung im Auto haben.

Habt Ihr Fragen oder Anregungen? Dann immer her damit!

Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund Produktnennung, trotzdem geben wir hier unsere neutrale Meinung wieder.

Stubaital lohnt sich immer – vor allem bei Neuschnee

Die letzten 2 Jahre hat uns ein kleines Virus davon abgehalten, unser Aprilwochenende im Schnee zu verbringen. Sehnsüchtig sahen wir in der Zeit, wie das Hotel Kindl im Stubaital den eigenen Wellnessbereich ausbaute. Daher stand schnell fest, wenn es wieder möglich ist, dann wollen wir ins Alpenhotel Kindl. Anfang April ist es dann endlich soweit, wir starten Richtung Österreich. Wie immer fahren wir Freitag 03:00 Uhr in der Früh los und wie immer fragen wir uns, ob wir dafür nicht langsam zu alt sind. Das Wetter ist für eine lange Fahrt nicht gerade optimal, es ist um 0 Grad und Regen und Schnee wechseln sich ab. Line holt auf dem Beifahrersitz noch etwas Schlaf nach und ich (Micha) kämpfe mich durch das Wetter. Das klappt erstaunlich gut und wir erreichen bereits kurz vor 10 unseren traditionell ersten Zwischenstopp, ein großes Sportgeschäft in Innsbruck. Leider sind wir recht erfolglos, das Sortiment zeigt deutlich, dass der Sommer vor der Tür steht. Auf den sind wir aber noch nicht eingestellt… Also auf geht’s, die letzten Kilometer rein ins Tal.

Dank des tollen Service vom Hotel Kindl, ein besonderer Dank geht hier an Anika von der Rezeption, liegen unsere Skipässe nämlich schon bereit. Da es noch vor Mittag ist, trauen wir uns fast nicht zu fragen, aber tatsächlich ist unser Zimmer schon fertig und wir müssen uns nicht auf dem Parkplatz in unsere Snowboardsachen werfen. Das Hotel hat uns für das Wochenende das Luxus-Zirbenzimmer zur Verfügung gestellt und wir sind vorsichtig gesagt beeindruckt. Aber dazu später mehr. Jetzt heißt es: schnell in die Klamotten und auf den Berg. Wenn Ihr im Kindl wohnt, könnt ihr euer eigenes Auto dazu einfach stehen lassen, im Kleinbus vom Hotel geht es jederzeit zur Talstation Gamsgarten oder Eisgrat und so durchqueren wir bereits 10 vor 12 die Schranke und fahren nach oben ins „Königreich des Schnees“. Das Wetter allerdings zeigt sich nicht von der besten Seite, viel sehen können wir erstmal nicht.

Oben angekommen, ist das Bild nicht anders. Wir sehen kaum etwas aber wir spüren,… jede Menge neuen Schnee und es schneit auch wild weiter. Die Wetter-App sagt für Freitag und Samstag einen halben Meter Neuschnee an und wir stecken bereits mittendrin. Wir lassen uns den Spaß von den Wolken nicht verderben. Die Kombination aus kaum Sicht und viel Schnee ist lustig, wir fallen oft aber weich. Nur das Ausgraben aus dem tiefen Schnee ist etwas anstrengend und dabei fahren wir noch nicht einmal neben der Piste…

Stubaier Gletscher

Die Sonne kämpft tapfer, manchmal sehen wir sogar mehr als 20 Meter und ich hole die Gopro raus. Aber nur um sie gleich danach wieder weg zu packen. Nach 2 Stunden geben wir auf. Zum einen weil alles nass ist, zum anderen weil das Hotel einfach zu sehr mit dem neuen Wellnessangebot lockt. Da wir den Shuttle vom Hotel nicht extra rufen wollten, setzen wir uns in den nächstbesten Skibus – natürlich in den falschen! Aber das merken wir erst, als wir ein paar Stationen gefahren sind. „Dieser Bus fährt auf direktem Weg nach Innsbruck“, so netterweise die Ansage des Fahrers, also nicht über den Ortsteil Milders. Da liegt aber das Hotel! Wir steigen also an der Hauptstraße aus, nehmen die Haltestelle, die dem Hotel am nächsten ist und laufen – kann nicht so weit sein, reden wir uns ein. Eine Weile laufen wir schon am Straßenrand, da überholt uns der Shuttle vom Hotel und kommt nach einer Minute prompt zurück, um uns einzusammeln. Der Fahrer hat Lines karierte Snowboardhose erkannt und wollte uns nicht laufen lassen. Da fühlt man sich doch richtig gut aufgehoben. ( An der Stelle viele Grüße an den Fahrer und DANKE!)

Jetzt aber schnell durch den Skikeller ins Zimmer, bevor es aber in die Sauna geht, lockt uns der hausgemacht Apfelstrudel. Wir haben Vollpension und dazu gehört im Kindl eben auch ein Nachmittagsbuffet. Die Suppe, die Jause mit den herzhaften Köstlichkeiten lassen wir aber stehen. Wir lieben Apfelstrudel mit Vanillesoße. Dazu einen leckeren Kaffee und wir beide sind glücklich!

Nun aber wirklich. Wir wollen uns den Wellnessbereich endlich selbst ansehen. Auf dem Zimmer steht eine Tasche für uns bereit. Darin sind Saunatücher und Bademäntel, da der Lift uns direkt bis zum Eingang fährt, werfen wir die Bademäntel gleich über und machen uns auf den Weg. Wir mochten den Bereich ja bereits 2019 aber was das Team vom Kindl hier noch mal nachgelegt hat, ist einfach traumhaft. Egal ob Ihr mit Kindern oder alleine hierher kommt, hier werden alle ihren Spaß haben. Als erstes sieht man den Pool, den gab es schon aber auch er wurde nocheinmal geschmackvoll in Szene gesetzt.

Pool im Hotel Kindl Foto: Kindl

Es gibt aber auch Neues zu entdecken. Uns zieht es zu den neuen Rutschen. Wer sagt, dass wir dazu Kinder dabei haben müssen?! Wir probieren also alle aus! Die lange Röhre lasse ich erst wieder in Ruhe, als ich den Rutschenrekord geknackt habe. Dazu gibt es eine automatische Zeitmessung und eine Anzeigetafel am Ausstieg. 3,99 Sekunden zeigt sie an, wer schneller ist, möchte sich bitte bei mir melden!

Kennt Ihr das, entweder ihr habt Kinder dabei oder ihr könnt in den Ruhebereich des Bades?! Nicht hier! Es gibt jetzt neben dem Kinderplanschbecken – ich konnte Line gerade so davon abhalten, das auch zu testen – einen extra Liegebereich für Familien. Super gemütlich!

Von dort aus geht es nun aber endgültig in die lang ersehnte Sauna (auch das Saunieren ist in den Zeiten der Pandemie bei uns deutlich zu kurz gekommen). Neben dem Dampfbad, einer Bio-Kräutersauna und der finnischen Sauna, begeistern uns der Whirlpool mit Bergblick und ein toller Ruheraum. Lines Favorit ist diesmal das Dampfbad, ich mag besonders die Liege mit Panoramablick in der finnischen Sauna. Was wir aber beide lieben, ist das Buffet mit getrocknetem Obst und verschiedenen Getränken im Saunabereich. Wenn ich nicht so ein Weichei wäre, würde ich unter die Eisdusche gehen aber so stelle ich die normale Dusche auf eiskalte 38 Grad und kühle mich ab…

Die Tage im Skigebiet sollten eigentlich mindestens 28 Stunden haben, um alles zu schaffen. Kaum sind wir richtig entspannt, gibt es schon wieder Abendessen. Als kleiner Tipp, lasst euch das nicht entgehen! Wir statten also unserem Zimmer wieder nur einen Kurzbesuch ab und sitzen danach an unserem Tisch im Restaurant. Es ist sogar der gleiche wie 2019. Was uns damals nicht aufgefallen ist, heute aber schon (und zwar positiv), in unserem Teil gibt es nur Tische für Erwachsene. Die Familientische befinden sich in einem anderen Raum. Somit ist es angenehm ruhig. Das Essen ist leider viel zu lecker, um aufzuhören wenn man satt ist, also genießen wir! Das Essen, den Service, den Wein und auch einfach mal die Zeit zu zweit.

Satt und völlig erschöpft fallen wir danach in unsere Betten. Die sind durchaus etwas besonderes. Mehr darüber kommt noch, versprochen!

Tag 2 – Neuschnee satt

7:30 Uhr quälen wir uns aus dem Bett. Das Alter…. behauptet zumindest Line! Wir genießen das tolle Frühstück und sitzen Punkt 9 Uhr in einem Skibus, ganz für uns. Scheinbar schreckt viele andere Gäste noch der Schnee und die Wolken ab. Uns nicht!

Auf 2900m Höhe angekommen, ist das Bild ähnlich wie gestern. Manchmal kommt sogar die Sonne durch, meistens schneit es aber. Dafür haben wir heute schöne, dicke, leichte Flocken und wir haben uns vor der Bergfahrt noch schnell mit „Schlechtwetter Brillen“ ausgestattet. Trotz der -12 Grad am Berg kommen wir wieder schnell ins Schwitzen. Der Tiefschnee ist einfach zu verlockend, bleiben wir aber stecken, müssen wir uns mühsam ausgraben.

Spaß macht es trotzdem und Hunger. So sitzen wir kurz nach 12 im Restaurant auf 2600m Höhe und genießen unseren Lieblingskaffee. Für mich wird traditionell Tiroler Gröstl serviert, Line lachen jedoch die frischen Erdbeeren auf der Karte an. Danach gibt’s eine Premiere für uns. Klaus Kindl hatte uns vorab per Mail gefragt, ob wir nicht mal einen Snowboardlehrer der Skischule Neustifft ausprobieren wollen. Da waren wir dabei und pünktlich um 13:00 Uhr nahm uns Gert in Empfang.

Wir besprachen schnell unsere Wünsche und einigten uns darauf, dass Gert die nächsten 2 Stunden vor allem unser Guide sein wird. Er betrachtete unseren Fahrstil, gab uns ein paar kleine Tipps aber vor allem wusste er in dem dichten Schneegestöber, wo wir sind und hin müssen. Das war heute Gold wert. Ich habe keine Ahnung, wo wir überall langgefahren sind aber es war sehr lustig. Und anstrengend! Nach den meisten wilden Tiefschneefahrten ins nichts, folgte ein Ausgraben aus dem mittlerweile hüfthohen Schnee. Bei so viel Schnee fällt man weich, denke ich und wage mich an ein kleines Ziel auf meiner Liste: einen 360’er auf der Piste (also einen Sprung einmal um die eigene Achse). Zusätzlich befeuert durch die Versuche von Gert es auch zu schaffen – Wettbewerb schafft einfach Leistung. Ich schaffe ihn tatsächlich bis wir uns 15:00 Uhr von Gert verabschieden. Nicht ohne einen selbstgebrannten Obstler seines Kollegen zu testen, alte Pflaume – sehr gut!

Nicht nur unser Snowboardlehrer macht Feierabend, auch wir sind fix und fertig. Wir trinken noch einen Kaffee und fahren dann abwärts ins Tal. Heute waren wir schlauer und haben uns den Shuttlebus direkt an den Ausgang der Seilbahn bestellt, der wartet schon auf uns. Wir genießen den Luxus, nicht im vollen Skibus zu sitzen und direkt vor der Tür des Skikellers abgesetzt zu werden.

Am Morgen hat Line auf dem Tagesprogramm (der Flyer liegt täglich am Frühstückstisch) eine Aromaölmassage entdeckt und natürlich gleich für heute Abend gebucht. Also lassen wir den Apfelstrudel heute schweren Herzens (aber vernünftigerweise mit Blick auf das Abendessen) ausfallen. Line geht zu Ihrer Massage und ich allein in die Sauna. Man sieht Ihr danach förmlich an, wie entspannt sie ist. Nein, davon wird es jetzt keine Fotos geben 😉 Bevor ich in die Sauna gehe, nutze ich die Zeit, um mich noch etwas im Zimmer umzuschauen. Unser Lieblingsort ist schon seit dem ersten Tag diese Sitzbank.

Die Lehne ist tatsächlich ein Ofen und so kann man dort herrlich entspannen und sich die müden Knochen wärmen lassen. Aber auch sonst begeistert uns das Zimmer mit der liebevollen Einrichtung. Ein weiterer Dank geht an das Personal, was uns täglich andere Figuren aus Kissen und Bettdecken gezaubert hat.

Das Wetter hat leider weniger eingeladen auf der Terrasse zu sitzen, der Blick ist deswegen aber nicht weniger schön.

Jetzt geht’s auch für mich nach unten. Zwei Saunagänge braucht es schon, um den schweren Schnee aus den Muskeln zu vertreiben und die eine oder andere getrocknete Aprikose als Vorfreude auf das Buffet heute Abend. Samstag ist nämlich Zeit für Bauernbuffet und ich kann euch sagen, es gibt mehr leckere Sachen, als ihr schaffen könnt. Ich lasse daher alle Beilagen weg und koste mich durch die regionalen Fleischspezialitäten. Von Almschwein über Lammhaxe bis zum Kalbsbraten, es gibt alles was die Alpenweiden so hergeben und es ist einfach sensationell! Nun, wir müssen uns schon wieder einen Nachtisch teilen – Quarkbällchen in Vanilleschaum. Wir sind kurz vorm Platzen! Was mich etwas beruhigt, an den Tischen um uns herum, teilt man sich den Nachtisch ebenfalls.

Was eignet sich da besser als ein Espresso und ein Schnaps. 2019 haben wir hier das erste Mal die Alte Marille von Prinz probiert. Seitdem steht er auch bei uns zu Hause im Schrank und wird zu besonderen Anlässen gereicht. Also gibt es den auch heute Abend. Natürlich im Schaukelstuhl mit Blick auf den knisternden Kamin. Alpenhotel Kindl ist zwar ein relativ großes Hotel, das vergisst man aber schnell, wenn man unten im Bereich der Bar sitzt oder sich in die gemütlichen, liebevoll gestalteten Bereiche ringsum zurück zieht und den tollen Service genießt.

Wir reden uns noch eine Weile ein, dass wir nicht alt sind, sondern nur wegen des Schnees so erschöpft, dann verschwinden wir in unser Bett und versinken in einen tiefen Schlaf.

Tag 3

07:15 Uhr klingelt der Wecker und wir werden beim Blick aus dem Fenster überrascht: Sonne! Sie war nicht angesagt aber wir nehmen sie gern! Also raus aus dem Bett und noch einmal wehmütig aber lecker frühstücken. Dabei lernen wir Klaus Kindl, den sympatischen Chef des Hotels kennen. Gerne hätten wir auch noch etwas länger geschwatzt aber das Wetter zieht uns dann doch sehr auf den Berg. Aber das nächste Mal auf jeden Fall! Wir packen also leider schon wieder unseren Caddy und fahren heute mit ihm nach oben. Die letzten Male habe ich mich immer geärgert, dass wir nicht zwischendurch angehalten haben, diesmal geht das und ich schieße ein paar schnelle Schneebilder.

Der Berg und vor allem die Sonne locken einfach zu sehr, also ab nach oben! Noch scheint die Sonne, wer weiß wie lange?! Auch heute sind wir wieder mit Gert von der Skischule Neustift verabredet. Er und die Sonne empfangen uns oben am Gamsgarten und beide bleiben uns auch lange erhalten. Die Sonne, weil wir heute einfach über den Wolken sind und Gert?! Weil es ihm heute so einen Spaß macht, dass er seine Mittagspause ausfallen lässt und lieber mit uns auf und neben der Piste Spaß hat. Heute dürfen wir den ultimativen Snowboardtraum auf dem Stubaier Gletscher erleben, dafür lohnt sich auch die Fahrt von über 600km…

Als wir uns dann kurz vor 1 doch von Gert verabschieden beschließen wir auch gleich Mittagspause zu machen. Zur Feier des tollen Schneetages nicht irgendwo, sondern im Schaufelspitz Restaurant, im höchsten drei Hauben Restauerant der Welt! Line ist dieses Wochenende irgendwie an den Erdbeeren hängen geblieben und genießt sie diesmal mit Oliveneis und selbstgemachtem Baiser. Davor gibt es einen Tomatensalat mit fermentierten Feigen und karamelliserten Walnüssen. Für mich gibt es nicht ganz so ausgefallene Sachen, deswegen aber nicht weniger Lecker: Nudeln mit Zickleinragout. Als die Kinder noch klein waren, hörten wir viel „kleiner Drache Kokosnuss“ da gibt es eine Stelle, in der Kokosnuss mit seinem Freund Zwiebelchen selbstgemachte Pralinen nach einem besonderen Essen im Restaurant kostet. Als wir davon hören, dass es hier selbstgemachte Pralinen gibt, bestellen wir natürlich auch noch diese. Megalecker und das mit tollem Ausblick auf der Sonnenterrasse!

Leider bleibt danach nur noch Zeit für eine Abfahrt bis zur Dresdner Hütte. Wir genießen den Schnee solange wir können, aber um viertel nach 3 sitzen wir wieder im Auto und machen uns auf den Heimweg. Wir sind glücklich aber auch kaputt. Zum Glück geht auch diese Fahrt ohne Stau ab und so sind wir schon vor 21:30 Uhr wieder zu Hause. Den Kopf voller toller Erinnerungen.

Fazit: Ein Wochenende am Stubaier Gletscher lohnt sich immer. (Länger geht auch!!!) Schneesicherheit, tolle Pisten und Spitzengastronomie auch oben am Berg. Wenn es dann noch so ein tolles Hotel wie das Alpenhotel Kindl sein darf, wird das Wochenende perfekt! Das nächste Mal mit Kindern! Und sicherlich auch mal zu einer anderen Jahreszeit. Der Wilde Wasser Weg lockt…

Wir möchten uns an dieser Stelle bei Klaus Kindl und seinem Team für die liebe Einladung bedanken. Unsere Meinung über das Hotel ist allerdings weder abgesprochen noch „erkauft“ wir waren (schon 2019) und sind auch weiterhin einfach begeistert!

Erfahrungsbericht – Autovermietung Auto Europe

Team-Schwarz und ein Mietwagen, wie passt das denn zusammen? Ja wir lieben es in unserem eigenen Auto unterwegs zu sein. Da wir meist campen, passt das ja auch gut. Vor einigen Wochen packte uns das Fernweh nach Skandinavien. Da unser Sommerurlaub schon fest mit Klettern in den Alpen verplant ist, blieb nur noch der späte Herbst. In einer Woche bis den hohen Norden fahren? 4000 km eine Strecke? Nein, das ist sogar uns zu viel!

Also buchen wir kurzerhand Flüge und eine Unterkunft über NorCamp. Fehlt nur noch ein Fahrzeug um vor Ort mobil zu sein. Ein Leihwagen also, aber bitte standesgemäß mit Allrad. Und genau hier fing unsere Suche an. Geendet hat Sie mit dem Unternehmen Auto Europe. Und weil wir sehr zufrieden waren, möchten wir euch die Angebote in diesem Blog etwas näher vorstellen.

Ganz ehrlich, bis vor ein paar Wochen kannte ich Auto Europe gar nicht, sondern eher die typischen großen Autovermieter die man an jedem Flughafen sieht. Was ist also an hier so anders? Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1954, damals um Amerikaner im Urlaub in Europa mobil zu halten. Heute kann man über Auto Europe aber Autos in aller Welt mieten. Dafür arbeiten sie mit den großen Verleihern zusammen. Dadurch kann man sich gleich auf der Website den günstigsten Preis raussuchen, perfekt!  Die Website ist auch der Grund, warum wir dort gelandet sind. Habt ihr mal versucht bei den gängigen Portalen nach Allrad-Fahrzeugen zu suchen? Bei Auto Europe wurden wir fündig und cruisen nun bald mit einem 4×4 durch Nordnorwegen.

Schnäppchenjäger (wie wir) sollten die Website im Blick behalten, da gibt es nämlich regelmäßig coole Aktionen, mal gibt es starke Rabatte für zahlreiche Fahrzeuge, mal kostenlose Upgrades oder kostenlose weitere Fahrer.

Übrigens, gerade in unsicheren Corona-Zeiten wichtig, bietet das Unternehmen bei jeder Buchung eine kostenlose Stornierung bis 48h vor Übernahme des Autos an – sehr fair wie wir finden.

Wie schon gesagt, die Seite ist sehr übersichtlich, ihr habt die Möglichkeit Mitglied zu werden, um so nochmal von speziellen Rabatten zu profitieren.

Aber jetzt endlich mal zur Seite selbst:

Startseite Auto Europe

Direkt auf der Startseite könnt ihr den Abholort wählen, und die ersten wichtigen Angaben machen.

Danach erhaltet ihr schon die erste ausführliche Übersicht, hier gibt es natürlich nochmal die Möglichkeit nach eigenen Bedürfnissen zu filtern. Um es einfacher zu machen, wird der günstigste Wagen jeder Fahrzeugklasse blau markiert.

Angebote auf Auto Europe

Buchung ist einfach, Kreditkarte reicht natürlich aus, dafür werden auch keine Gebühren erhoben.

Das könnte es schon gewesen sein, für einen Vermieter. Hier aber nicht. Wolltet ihr schon immer mal ein Wohnmobil, habt aber weder Zeit noch Geld dafür? Auto Europe vermietet auch Reisemobile.

Reisemobile bei Auto Europe

Und wer wie wir, gerne in Reiseblogs stöbert, der findet hier auch ausreichend Lesestoff. Im Blog von Auto Europe finden sich neben Empfehlungen auch alle möglichen Tipps zum Autofahren im Ausland. Ihr findet ihn immer ganz unten auf der Seite von Auto Europe. Und vielleicht findet sich ja auch bald ein Reiseblog von Team-Schwarz im Herbst in Norwegen…

Produkttest K&F Concept Carbon-Stativ

Es war Zeit für ein neues Stativ! Das alte hatte gut 10 Jahre auf dem Buckel, es war schwer und groß. Also sind das genau die Kriterien, welche ich an das neue stellte.

Gesucht wird: Ein Stativ, leicht, klein aber stabil und multifunktional. Aufgrund meiner guten Erfahrungen mit K&F Concept (schaut euch gern die anderen Produkttests an -> klick) lag es also nahe, hier erneut zu schauen. K&F Concept stellte mir ihr neues Carbon-Stativ zum Testen zur Verfügung. Das Ergebnis lest ihr hier.

Fangen wir vorn an. Beim Bestellen habt ihr die Wahl zwischen Aluminium und Carbon. Ich habe mich aufgrund des Gewichtes für Carbon entschieden. Ok, natürlich auch weil es einfach cooler aussieht. Anschließend gibt es noch 2 Größe zur Auswahl, neben meiner Variante von 1,7m gibt es noch die kleiner von 1,5. Geliefert wurde es in einem hochwertigen stabilen Karton. Im Inneren dann die erste Überraschung, das Stativ liegt nicht einfach im Karton, sondern es ist noch einmal gut geschützt in einer passgenauen Tasche – ja ok, wenn ich besser gelesen hätte, wüsste ich das, K&F zeigt es ja auf ihrer Seite. Die Tasche kann man wahlweise in die Hand nehmen oder mit einem Riemen umhängen. Wenn wir einmal beim Lieferumfang sind. Neben der Tasche und dem Stativ liegen noch die Bedienungsanleitung und 2 unterschiedliche Wechselplatten dabei (dazu später mehr)

Nun aber zum Stativ! Es ist auf den ersten Blick ein klassisches 3-Bein-Stativ. Die Beine und das Mittelstück natürlich aus Carbon, alle anderen Teile aus eloxiertem Aluminium, alles macht einen echt coolen Eindruck und wirkt hochwertig. K&F hat bei diesem Stativ die Beine per Drehverschluss verstellbar gemacht. Ob das jetzt besser oder schlechter ist als mit kleinen Hebelchen, das müsst ihr für euch entscheiden. Mir gefällt es, weil man so weniger mit Kabeln oder Riemen hängen bleibt. Jedes Bein hat 4 verstellbare Elemente. Ganz eingefahren hat das Stativ eine Höhe von 39cm. Sind alle Beine komplett ausgefahren tront die neue Alpha 7R stattliche 170cm über dem Boden. Alles dazwischen ist stufenlos einzustellen. Bei einem ausführlichen Test bei -3 Grad in der Erfurter Innenstadt funktionierte das bestens.

Was gerade für Aufnahmen in der Natur besonders cool ist, sind die „klappbaren“ Beine. Diese können so stehen, dass die Kamera oben ist, aber auch so, dass sie knapp über dem Boden (oder Wasser) unten am Stativ hängt. (siehe Bilder dazu). Wie schon geschrieben, liegen 2 Platten dabei um die Kamera mit dem Stativ zu verbinden. Die Schwarze ist die, die die meisten wohl kennen. Man kann sie einfach an die Kamera schrauben, in diesem Fall sogar schiebbar, so dass man die Platte nach eigenen Wünschen unter der Kamera positionieren kann. Die Orange Platte bietet daneben noch die Möglichkeit, Geräte ohne Gewinde unten aufzunehmen. Dazu kann man beispielsweise ein Smartphone einklemmen. Das funktionierte im Test auch gut, wird aber nicht mein Einsatzzweck dafür werden.

Also ab auf die Straße und Testen. Um die Kamera in jeder Situation gerade ausrichten zu können, gibt es oben einen Aluminium-Kugelkopf. K&F gibt an, dass dieser bis 10KG belastbar ist, im Test mit meinem schwersten Objektiv (1,6kg) und der Alpha 7R hielt er bombenfest. Apropos bombenfest, falls es mal zu stürmisch wird und ihr Angst habt, eure Kamera könnte wegfliegen, an der Unterseite befindet sich ein Haken, an dem Ihr euren Rucksack hängen könnt.

Was gibt es noch zu sagen?! Unterhalb des Kugelkopfes befindet sich ein 360 Grad-Drehring, somit kann man perfekte Panoramafots schießen ohne die Kamera zu versetzen. Natürlich gibt es auch die Wasserwage um die Kamera auszurichten ( meine Fotos haben prinzipiell einen schiefen Horizont, ich muss wohl einen Knick in den Augen haben. An den 3 Füßen befinden sich Gummikappen, damit rutscht nichts weg und auch empfindlicher Boden (z.B. im Studio) bleibt ganz.

Das wäre es schon, wenn K&F nicht noch ein Gimmick eingebaut hätte. Eines der Stativbeine hat einen Moosgummigriff und genau dieses Bein kann man einfach abschrauben und erhält so ein Einbeinstativ. Gerade beim Wandern werde ich das wohl häufig nutzen.

Fazit: Carbon und orange eloxiertes Aluminium, da hatte es eigentlich schon gewonnen. K&F hat hier aus meiner Sicht ein geniales Tool für Fotografen am Start. Gut zu bedienen, sehr fein einstellbar und beim Reisen besonders wichtig, leicht und klein.

Falls Ihr Lust habt euch das mal anzuschauen, ich habe für euch einen 10% Rabatt ausgehandelt. Den bekommt ihr mit dem Code DEKF10 direkt bei K&F Concept

Produkttest K&F Kamerarucksack Pro

Hier nun unser zweiter Produkttest von K&F Concept. Tatsächlich bin ich darüber erst auf die Firma aufmerksam geworden, es handelt sich um den großen Kamerarucksack „Pro“.

Als Fotograf kennt ihr das bestimmt, man hat schon viele Kamerataschen und doch passt immer irgendwas nicht. Ich nutze bisher einen Kamerarucksack von Lowepro und bin damit nicht sehr glücklich. Dazu noch eine große Kameratasche (meist zu Indoor-Shootings) und natürlich eine kleine Tasche für Wanderungen oder ähnliches.

Bis letztes Jahr hatte der Rucksack genügend Platz wenn auch kein Laptop rein passte, allerdings kamen nun noch einige Objektive und eine zweite Kamera hinzu. Ich war also wieder auf der Suche und wurde fündig. Diese Woche traf der Kamerarucksack nun endlich ein und wurde ausgiebig getestet.

Was gleich beim Auspacken auffällt ist, dass K&F viel Liebe zum Detail in diesen Rucksack gesteckt hat. Immer wieder habe ich Funktionen entdeckt, die ich nützlich oder cool oder beides zusammen fand. Das wichtigste an einem Kamerarucksack für mich ist, dass er ähnlich bequem ist wie ein Wanderrucksack (das war ein großes Manko beim Lowpro). Das erfüllt der K&F Pro nahezu perfekt. Die Träger lassen sich in der Höhe, Weite und Länge einstellen, das Rückenteil ist gut hinterlüftet und der Beckengurt nimmt die Last von den Schultern. Durch die individuelle Platzeinteilung ist es möglich die schwereren Teile wie Objektive nach unten zu packen und das leichte nach oben. Ich bin gespannt auf die erste längere Wanderung damit, habe aktuell aber ein gutes Gefühl.

Werfen wir einen Blick nach innen (oder mehrere). Der Rucksack hat 2 große Staufächer, eins ganz unten und das andere ist von oben/vorn zu öffnen. Das untere ist durch eine EVA-formgepresste Schale gut geschützt. Selbst wenn der Rucksack mit Kamer runterfällt, sollte da also nichts passieren. Hinter der Schale befindet sich das Innenfach mit einer weiteren Überraschung. Darin befindet sich nämlich eine kleine Kameratasche zum Umhängen. In diese passt beispielsweise meine Alpha 7R mit Objektiv und etwas Kleinkram aber auch meine komplett DJI Mini 2 mit Controller und Ladegerät (im Test, passt sogar die komplette DJI-Tasche in die Taschen) Sie kann zur Einteilung mit beiliegenden Kletttrennern unterteilt werden. Insgesamt liegen 11 davon im Rucksack und können flexibel eingesetzt werden. Ich brauch also demnächst auf unseren Reisen nur noch diesen Rucksack, da die kleine Tasche bereits integriert ist. Das untere Fach hat (ohne Klettteiler) die Maße 29x20x20cm (Breite/ Höhe/ Tiefe). Im Test reichte es für eine große DSLR und 5 Objektive.

Das obere Fach lässt sich 2fach öffnen und ist neben dem Reisverschluss zusätzlich durch 2 Schnallen gesichert. Ohne diese zu öffnen kommt man nur an den oberen Teil des Rucksacks heran, also entweder an die fertige Kamera mit Objektiv oder wie in meinem Fall an die Regenjacke. Öffnet man die beiden Schnallen, kann man den Reißverschluss soweit öffnen, dass man das komplette Fach vor sich hat. Dieses hat die Maße 29x29x20cm, in meinem Fall also für eine große DSLR mit großem Objektiv in der Mitte und 4 weitere Objektive, dazu besagte Regenjacke.

Auch der Deckel dieses größten Faches ist im oberen Bereich (also im „Sturzbereich“) durch eine Schale geschützt, direkt dahinter befindet sich aber noch ein kleines Fach, groß genug für Smartphone, Powerbank und Akkus.

Innen im Deckel befindet sich noch ein Fach mit Reißverschluss geschützt, hier passt ein 10″ Tablet locker rein.

Apropos Tablet, mir war besonders wichtig auch für meinen Laptop einen sicheren Platz zu haben. Dieser befindet sich hier in einem versteckten Rückenfach. Dieses erreicht man entweder über einen Reißverschluss seitlich außen, oder aber von oben hinter dem großen Fach. Mein 15″ HP passt locker rein, K&F gibt an, dass auch 17″ noch passt.

Das war es aber noch nicht an Taschen. Natürlich gibt es auf beiden Seiten offene Taschen für Kleinzeug, sowiei Riemen für ein Stativ. Auch hier noch ein besonderes Gimmick: Auf einer Seite kann man aus einem Fach im Boden (mit Klett) noch eine Zusatztasche ausklappen, in diese passt dann auch der Fuß vom Stativ rein und das steht nicht so weit über.

Im Hüftgurt befinden sich auch noch 2 Taschen (mit Reißverschluss) und zwischen den beiden Fächern auf der Vorderseite ist noch ein Spannsystem, mit dem man alles Mögliche festspannen kann ( Regenhose, Handtuch…)

Ein cooles Teil muss ich noch erwähnen, an den Trägern des Rucksacks sind stabile Riemen mit Karabinern. Hier kann man eine Kamera einhängen, die dann ähnlich eines Umhängegurtes vor dem Bauch / der Brust hängt und sofort einsatzbereit ist. Der große Vorteil ist, dass diese nicht am Genick hängt sondern, durch die Riemen am Rucksack. (nur die Haken der Sony-Kameras sind zu klein um dort die Karabiner durchzuziehen, daher werde ich die ersetzen)

Insgesamt mach der Rucksack einen sehr hochwertigen Eindruck und soll aufgrund des Materials wasserabweisend sein. Da eine Regenhülle dabei liegt, werde ich das wohl aber nicht testen. Dass es meine Lieblingsfarben sind ist natürlich einen extra Punkt wert auch wenn es Zufall ist.

Fazit: Ein super Kamerarucksack für Leute, die etwas mehr an Equipment mitnehmen wollen. Absolute Kaufempfehlung von mir!

Hier nochmal der Link zur K&F Concept-Seite

Oder wer lieber bei Amazon bestellt: Amazon-Link

Artikel enthält Werbung.

Produkttest – K&F Concept Filter

Kurz vor dem Herbsturlaub im Bayrischen Wald traf ein interessantes kleines Paket der Firma K&F Concept ein. Ich bin auf die Firma aufmerksam geworden, als ich (wieder mal) auf der Suche nach einem Kamerarucksack war. Neben Taschen gibt es aber auch viele andere interessante Produkte. Zum Kennenlernen durfte ich ein neues magnetisches Filterset ausprobieren. Was liegt da näher als ein Kurztrip in die Berge.

Aber von vorn. ich habe mich für einen Graufilter ND64 mit 67mm Durchmesser für mein Tamron Objektiv entschieden. Das Set kommt in einer kleinen gut schützenden Transportbox und besteht aus dem Filter selbst, einem Filter-Deckel und dem magnetischen Gewindering.

Das klingt jetzt soweit wie ein normaler Filter. Das tolle am System von K&F ist, dass der Gewindering einmal auf das Objektiv geschraubt wird und dann dort bleiben kann, im Test klappte das auch mit Sonnenblende und Objektivdeckel. Wenn ich nun den Filter nutzen möchte, brauche ich diesen nur an den Ring zu halten und durch den integrierten Magneten sitzt dieser bombenfest. Wer schon einmal bei herbstlichen Temperaturen den Filter an und abgeschraubt hat wie ich, weiß so etwas zu schätzen.

Ich hatte den Filter also dabei und mir natürlich den Klassiker gesucht, ein kleines wildes Bächlein im Wald. Das erste Testfoto ohne Filter ( ISO 100, F3,5 und Belichtungszeit 1/25 Sekunde).

Anschließend das gleiche Foto mit Filter. Bei ansonsten gleichen Einstellungen erhöhte sich die Belichtungszeit auf 2 Sekunden, das Wasser im Bild wird also wie gewünscht „verwaschen“.

Kurzum, ich bin begeistert und werde sicher noch ein paar Filter zu dem Graufilter dazu bestellen, einfacher kann man nicht wechseln.

Falls Ihr diesen Filter (oder ein anderen) auch ausprobieren wollt, mit dem Code: DEKF10 gibt es bis 31.12.21 nochmal 10% Extrarabatt auf alle Filter. Hier gehts direkt zu K&F-Concept

Anbei noch ein paar Beispielbilder mit dem Filter:

Der Filter wurde mir durch die Firma K&F kostenlos für einen Test zur Verfügung gestellt.